Skifahren bei NachtIn den achtziger Jahren kam es auf – Skifahren in den Abendstunden. Das für Wintersportler einzigartige Erlebnis war zunächst nur in wenigen Orten möglich. Weit vorne waren damals die gut ausgebauten und sich schnell entwickelnden Skiresorts in Frankreich. Flutlichtfahren war meist in den Hangregionen möglich, da diese nah am Ort liegen und den Aufwand für die Pistendienste in einem überschaubaren Maße hielten. In den letzten zwanzig Jahren haben sich immer mehr Skigebiete dazu entschieden Flutlichtmasten auf zu stellen. Die Entwicklung in der Beleuchtungstechnik machte es möglich, energiesparende Lichtquellen am Rande der Piste zu errichten, um den Wintersportlern eine akzeptable Beleuchtung der Piste zu ermöglichen, ohne dabei die Preise für den Skipass exorbitant in die Höhe zu treiben.

Die Skiresorts entdeckten die Beliebtheit des Nachtskifahrens insbesondere bei der jungen Zielgruppe. Während Skifahrer älteren Semesters bereits auf den anliegenden Hütten eingekehrt sind toben sich aktive junge Sportler in den beleuchteten Fun-Parks aus. Die Half-Pipes und Kicker-Lines entwickeln sich in den Abendstunden zu richtigen Partyzonen in denen die neuesten Tricks auf den Skiern und Snowboards ausprobiert werden. Diesem Trend schließen sich immer mehr Skigebiete an und arbeiten in den Sommermonaten mit Hochdruck an der Technik, damit für den Winter alles in bester Ordnung ist. Flutlichtanlagen locken Wintersportler an und sorgen für ein ausgelastetes Skigebiet und jede Menge verkaufte Skipässe.

Wo befinden sich die Flutlichtpisten?

Wie oben beschrieben ist die Entwicklung der Flutlichtanlagen in den letzten Jahren besonders stark vorangeschritten. Jedes größere Skigebiet bietet zumindest an einigen Terminen in der Woche eine beleuchtete Piste an. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Liftanlagen auch ausgelastet sind und der teure Betrieb lohnenswert ist. Während das Nachtskifahren in Deutschland gerade aus den Kinderschuhen herausgewachsen ist, sind die Gebiete in Österreich schon seit längerem an der aktiven Arbeit beteiligt. Mittlerweile haben sich zumindest die Hausberge der deutschen Großstädte wie München dazu entschieden hier einen Schritt nach vorn zu machen. Eine Entwicklung die vor allem bei jungen Skifahrern und Snowboardern auf große Begeisterung stößt und im Winter 2012/2013 wieder für Wachstum sorgen könnte. Die aktuellen Öffnungszeiten von 30 Skigebieten, die Flutlichtskifahren anbieten findet Ihr hier in unserer Übersicht Skigebiete mit Flutlicht.

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