Ski

 

SkimaterialIn der Skiindustrie gibt es mehr als eine Handvoll Hersteller. Es gibt sogar mehrere Tausend mehr oder weniger erfolgreiche Hersteller von Skimaterialien und Skiern. Dieser Teil der Seite soll sich um die Bretter drehen, die sich unter die Skischuhe geschnallt werden können. Die Eigenschaften und Merkmale, die ein Ski hat sollen im Folgenden dargestellt werden.

Welche Bauweisen werden bei Skiern unterschieden?

Bei der Produktion von Skiern hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Vor einigen Jahren waren die Skier gerade und länger als die Körpergröße des Skiläufers. Mittlerweile wurde die Technik der Skier unzählige Male überarbeitet und der Trend ging von langen Skiern über diverse Arten der Ski-Taillierung hin zum Carvingski. Carving Skier haben den unvergleichbaren Fahrgefühl von stark taillierten Snowboards und carven bei Schräglage und scharfen Kanten unvergleichbar durch den Schnee. Die starke Taillie, also die in der Mitte schlankere Form des Skies wurde auch bei vielen anderen Modellen übernommen. So werden ebenfalls Skier für das Backcountry und für den Funpark mit einer sichtbaren Taillierung ausgestattet. Dies hat den Vorteil, dass die Wendigkeit der Skier und das Fahrgefühl als Angenehmer empfunden werden. Dieser Shape hat bei hohen Geschwindigkeiten jedoch den Nachteil, dass der Ski recht unruhig läuft und bei einer Kantenbelastung nervös reagieren kann.

Materialien bei der Ski Konstruktion

Die weit verbreitete Sandwich Bauweise bei Skiern ist nach wie vor noch die übliche Produktionsmethode. Hierbei werden verschiedene Lagen übereinander gelegt und mit Spezialleim verbunden. Der Skikern besteht bei vielen Modellen aus Holz, kann jedoch auch aus Kunststoff bestehen. Die verbauten Materialien haben unterschiedliche Eigenschaften. Holz ist in den ersten Jahren des Skis flexibler und sorgt für einen natürlichen Flex des Skis, Kunststoffe sind hingegen beständiger und bleiben über Jahre hinweg in Form mit den gleichen Flex-Eigenschaften. Neben der Sandwich Bauweise hat sich eine Alternative etabliert: Die sogenannte Torsionsbox. Hierbei wird die Sandwichbauweise bei Skiern durch weitere Verstärkungen erweitert. Hier hängen die bevorzugten Materialien vom Hersteller ab und führen dazu, dass die Skier große Unterschiede in Bezug auf Gewicht und Fahreigenschaften aufweisen. Bei den üblichen Modellen im Freeskiing wird die Sandwich Bauweise verwendet, da die Produktion bei geringen Stückzahlen günstiger ist als Alternative Produktionen.

Was bewirkt die Taillierung des Skis?

Bei einem taillierten Ski unterscheidet sich die Breite des Skis unter dem Skischuh von der Breite an der sogenannten Nose (der Skispitze) und dem Tip (dem Skiende). Je größer die Differenz zwischen den Breiten, desto kleiner ist der Radius des Skis. Bei Carving-Ski führt dies dazu, dass bei dem richtigen Kantendruck ein enorm scharfe Kurve gefahren werden kann. Die geringe Breite unter dem Boot führt dazu, dass das Gewicht des Skifahrers auf eine kleine Fläche verteilt wird und der Fahrer dadurch bei Tiefschneefahrten stark in den Schnee einsinkt. Starke Taillierungen sind für tiefen Schnee also ungeeigneter als Skier mit einer großen Breite unter dem Skischuh. Ein schmaler Ski ist für den Einsatz auf der Piste oder im Ski Park geeignet, während breite Ski für den Ausflug in den Tiefschnee entwickelt wurden. Eine weitere Eigenschaft von taillierten Skiern liegt darin, dass diese bei schnellen Fahrten zum „schwimmen“ neigen, da die Skier vorzugsweise auf der Kante gefahren werden sollten. Dieser schwimmenden Eigenschaft entgegnen viele Hersteller durch ihre eigenen Entwicklungen. Beispielsweise werden flexible Materialien in der Skikonstruktion verbaut, die dynamisch auf die jeweilige Situation und den Zustand der Piste angepasst reagiert werden kann.

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