Wie funktioniert ein Carving Ski?

 
Renncarvingski

Ein klassischer Renncarvingski

In den achtziger Jahren fuhren die meisten Skifahrer mit zwei Skiern unter den Skischuhen, die in etwa so lang waren wie der Fahrer groß war. Unterschiedliche Längen für Könner und Anfänger gab es auch schon damals. Und auch vor 30 Jahren galt die einfache Regel: kurze Skier für den Anfänger und lange Skier für den fortgeschrittenen Wintersportler. Abgesehen von den grellen Farben der Sportgeräte wurde die Piste von extrem langen Latten geprägt. Nicht selten überragten die Skier die Köpfe der Skifahrer. Heutzutage nahezu undenkbar war die Taillierung der Skier. Eine absolut gleichmäßiger Schnitt der Skier führte dazu, dass der Großteil der Skifahrer auf der Piste mit den Skiern wedelten. Diese vergessene Technik ist heute eigentlich nicht mehr zu sehen. Schade oder auch nicht sei dahingestellt. Festzuhalten ist, dass sich, durch die Entwicklung in der Skitechnologie, die Geschwindigkeit vergrößert und der Kurvenradius enorm verkleinert hat.

 Was bewirkt die Kante eines Carving-Ski?

Das hervorragende an den Carving Ski ist, dass dieser auf Grund seiner kurzen Länge von Anfängern sehr gut gefahren werden kann. Beherrscht man die Technik jedoch nicht, so können schwere Stürze die Folge einer Fahrt mit einem guten Carving-Ski sein. Enorm wichtig bei einem Carving Ski ist daher nicht nur die Taillierung, auf die gleich zurückgekommen wird, sondern auch das Können des Skiläufers. Die Taillierung des Skies wird durch die Schaufel und die Flosse des Ski geprägt. Die Schaufel und das Ende des Ski werden breit gehalten während die Mitte des Sportgeräts schmal produziert wird. Wird der Ski auf die Seite gekippt, so muss dieser durchgebogen werden, damit die Kante den Boden auf der gesamten Fläche des Skis berührt. Auf der Piste bedeutet dies, dass der Ski sozusagen alleine die Kurve fährt. Durch das Gewicht des Skifahrers und die korrekte Gewichtsverteilung auf den Brettern kommt der Fahrer in das Carving-Gefühl.

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